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Funkelndes: Mein Bericht zum Thema Diamanten


Lasst uns mal über Kohle reden

...und zwar über Kohle in ihrer schönsten Form:

Diamanten

Lavoisier, französischer Chemiker war der Erste, der erkannte dass sich Diamanten bei Erhitzungsversuchen unter Luftzutritt vollständig in gasförmiges Kohlendioxid (CO2) umwandeln und demnach aus reinem Kohlenstoff bestehen.

Bis in die Zeit des Mittelalters hinein wusste die Menschheit des Abendlandes recht wenig über den Diamanten und seine Eigenschaften und noch im 16. Jahrhundert lag der Diamant wertmäßig weit hinter farbigen Steinen wie Rubinen oder Saphiren zurück. Benvenuto Cellini, ein berühmter italienischer Goldschmied bezifferte den Wert des Diamanten auf ca. ein Achtel des Wertes eines Rubins.

Der Name des Diamanten kommt ursprünglich aus dem Griechischen: "adamas" = "unbezwingbar"
 


 
In früherer Zeit war der Diamant in unseren Breiten hauptsächlich wegen seiner Härte (10) begehrt. In Indien hingegen wurde er schon im Altertum als Schmuckstein von hohem Wert geschätzt.
Aus Indien stammen auch viele der heute noch berühmten Diamanten, wie zum Beispiel der Hope-Diamant, der Orloff, der Kohinoor und andere.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden in Brasilien Diamanten gefunden, der bekannteste brasilianische Diamant ist der ca. 600 Karat schwere President Vargas (1 Karat = 0,2 g).

1866 fand der Sohn des südafrikanischen Farmers Daniel Jacobs zwischen den Ufersteinen des Oranje einen Diamanten. Diesem ersten Fund folgten überdurchschnittlich viele weitere. Das machte und macht auch heute noch Südafrika zum wichtigsten Diamantlieferanten.

Der größte bisher gefundene Diamant, der Cullinan stammt aus einer Mine bei Pretoria. Der Cullinan hatte vor seiner Zerteilung ein Gewicht von 3106 Karat. Er wurde in 105 Steine zerteilt, davon 9 große und gehört heute zum Kronschatz des britischen Königshauses.

In Afrika befinden sich auch die weltweit größten Lagerstätten für Industriediamanten. Die immerhin ca. 75 Prozent ausmachen. Lediglich ein Viertel der jährlich gewonnenen Diamanten wird in der Schmuckindustrie verarbeitet.

In der ehemaligen UdSSR wurden, bzw. werden auch Brillanten gefunden. Einer dieser größten Steine ist der Stern von Jakutien mit einem Gewicht von 232 Karat.

Diamantkristalle sind meist farblos. Es gibt aber auch intensivfarbige Steine, die sogenannten fancy diamonds, die auch preislich bedeutend höher liegen als die weißen oder blauweißen Diamanten. Die Farbgebung der Steine ist abhängig von enthaltenen Fremdatomen. Gelbe bis dunkelbraune Diamanten enthalten Eisen, mit Mangan wird der Stein rosarot und die sehr wertvollen, weil überaus seltenen blauen Diamanten enthalten Bor. Der Hope-Diamant (44,5 Karat) ist ein blauer Diamant.

Was den Diamanten vor allem auszeichnet ist seine Härte. Diamanten können nur mit Hilfe von Diamanten zum Brillant geschliffen werden. Bedeutende Steinschleifereien gibt es in den Niederlanden in Amsterdam und in Deutschland in Idar-Oberstein.

Die Qualität von Diamanten wird durch die sogenannten 4C bestimmt:

CUT (Schliff): Er sollte nicht mit der Form verwechselt werden. Ein gut geschliffener Diamant, gleich welcher Form, reflektiert das einfallende Licht besser, er ist brillanter und hat mehr Feuer. Ein Brillant ist ein geschliffener Diamant im Brillantschliff mit mindestens 56 Facetten plus Tafel und Kalette (Spitze des Steines).

COLOUR (Farbe): Die beste Farbe eines Diamanten ist die völlige Farblosigkeit. Bei einem absolut farblosen Diamanten durchdringt weißes Licht den Stein mühelos und tritt in den Regenbogenfarben wieder aus.

Clarity (Reinheit): Die meisten Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Je weniger und je kleiner diese Einschlüsse sind, um so besser kann das Licht den Stein durchdringen.

CARAT (Gewicht): Das Gewicht eines Diamanten wird in Carat gemessen.
Ein Carat besteht aus 100 Punkten. So entspricht das Gewicht eines Diamanten von 75 Punkten 3/4 oder 0,75 Carat. Ein Carat hat 0,2 Gramm
Quelle 4 C: www.brillanten.com (Bevor mir Klagen kommen)!

Von Alters her war der Diamant, genau wie der Bergkristall mit Magie umgeben. Das Tragen des Diamanten soll mutig machen und gegen Gift, Gallensteine und Gicht helfen. Das logische Denken soll durch das Tragen von Diamanten angeregt werden. Am linken Arm getragen soll er unverwundbar machen.

Als Monatsstein wird der Diamant dem Sternzeichen LÖWE zugeordnet.

Als „Brillant-Ersatz“ wird oft der preiswerte, synthetisch hergestellte Zirkonia verwendet, der auf den ersten Blick kaum von einem Brillanten zu unterscheiden ist, da die Hersteller des Zirkonia die Steine teilweise mit künstlichen Einschlüssen herstellen. Zirkonia hat die Härte 8,5.

Es gibt allerdings auch noch den echten Zirkon, der bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts als Imitation verwendet wurde. Der echte Zirkon hat die Härte 7,5. Allerdings ist er etwas spröde und bricht leicht. Das ist beim synthetischen Zirkonia nicht der Fall.

So, ich hoffe Euch einen kleinen Einblick in die Glitzerwelt des Diamanten gegeben zu haben und Männer, denkt daran:

Diamonds are the girls best friends

©andrea lutz 1999 - 2006