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Lyrik - LebensReim - Gedichte - Jahreszeiten - Gewitter - Herbstmorgen Gedicht


Jahreszeiten

Solange der Wind im Herbst mein Haar zerzaust,
der Frühling mich mit seinem Duft wie ein Mantel umhüllt,
solange Schneekristalle auf meiner Haut schmelzen
und ich den Sommer wie das Salz des Meeres auf meinen Lippen schmecke,
solange wie die Jahreszeiten an mir vorüberziehen
und ich sie mit allen Sinnen wahrzunehmen imstande bin,

habe ich den Wind, den Schnee, das Meer,
die Blüten des Frühlings und die Hitze des Sommers,

wie reich bin ich doch....

(2003)

 

Gewitter

Der Mai ist gekommen,
es regnet in Strömen.

Ich finde der Frühling
er sollte sich schämen.

Denn folgt man romantischen Frühlingsgefühlen,
kann man sich dies' Jahr den Charakter verkühlen!

(2000)

 

Herbstmorgen

Langsam heben sich die Elfenschleier
die sich federleicht um meinen Traum geschmiegt.

- Andrea Lutz - (2005)

 

  Am Weiher © Andrea Lutz
Bild: Arthur Pfrommer
    Nicht alle meine Gedichte sind autobiografisch - auch wenn sie (teilweise) in der Ich-Form geschrieben sind.

Ich freue mich natürlich sehr, wenn Euch meine Gedichte gefallen. Und ganz besonders freue ich mich, wenn Ihr einen kurzen Kommentar dazu in meinem Gästebuch hinterlasst.
    ©andrea lutz 1999-2007