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Lyrik - LebensReim - Gedichte - Panik


Panik
 

Niemand darf es merken!
Atme tief ein
Kopf hoch
Schultern zurück
Niemand darf es merken!
Der Atem wird hastig
Die Hände werden zu Fäusten.

Niemand darf es merken!
Schweiß bricht aus
Das Herz rast.

Niemand darf es merken!
Das Innerste zittert
die Knie weich wie Butter

Niemand darf es merken!
Die Angst ist ein Kriechtier
es kriecht die Wirbelsäule hoch.

Niemand darf es merken!
Raus, nur raus hier. Weg.
Der Druck im Magen steigt

Niemand darf es merken!
Hektik breitet sich aus.
Angst
panische Angst

Panik
 

- Andrea Lutz - (2000)

 

  Das Gesicht der Panik © andrea lutz
Bild: Arthur Pfrommer
     
Das Gedicht "Panik" wurde gesendet am 02.01.2004
Stadtradio Göttingen
Link zum Sendeprotokoll
   
     
    Nicht alle meine Gedichte sind autobiografisch - auch wenn sie (teilweise) in der Ich-Form geschrieben sind.

Ich freue mich natürlich sehr, wenn Euch meine Gedichte gefallen. Und ganz besonders freue ich mich, wenn Ihr einen kurzen Kommentar dazu in meinem Gästebuch hinterlasst.
    ©andrea lutz 1999-2007