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Querbeet: Mein Bericht zum Thema Aloe Vera


Aloe Vera, Quelle der Jugend

 

   
Schon die ägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra benutzten die Wüstenpflanze Aloe Vera zur Pflege der Haare und der Haut. Die ältesten darüber Auskunft gebenden Schriften sind über 3500 Jahre alt.
Auch heute können wir von dem alten Wissen um die Wirksamkeit der Aloe profitieren.
Die Mayas verliehen der Aloe den Namen:

Quelle der Jugend

Die der Agave ähnliche Pflanze gehört zu den immergrünen Liliengewächsen und hat eine sehr hohe Wasserspeicherkapazität. (Hätte ich auch, wäre ich Wüstenpflanze). Dieses Feuchtigkeitsdepot, das sich in Gesichtscremes, Shampoos und Schönheitsmasken positiv auswirkt, ist eine wunderbare Eigenschaft, die der heutigen Kosmetikindustrie sehr wohl zum Nutzen gereicht.

Aber auch pharmazeutische Produkte werden unter Mitwirkung von Aloe Vera hergestellt. Die besonders hervorzuhebenden Eigenschaften der Pflanze sind:


Sie wirkt entzündungshemmend
Sie vermindert Geschwürbildungen
Sie verringert Bakterientätigkeit
Regenerationsbeschleunigend (Gewebe, Narbenheilung)
Sie wirkt als Sonnenschutzfaktor (kein Wunder, bei der Herkunft)
Sie wirkt Blutdruck regulierend
Stärkt das Immunsystem
Sie beschleunigt die Heilung von kleineren Wunden
Sie hat schmerzlindernde Wirkung (z. B. bei Sonnenbrand, sonstigen Verbrennungen)
Fiebersenkend
Hilft bei Verstopfung


Rezepte zur Nutzung der Heilkräfte von Aloe Vera sind von Nostradamus, Paracelsus, Hildegard von Bingen, Sebastian Kneipp und anderen überliefert.


250 Arten

Unter den über 250 Arten der Aloe gibt es allerdings nur vier, die medizinisch auch wirksam sind. Unter denen gilt die Aloe barbadensis (Aloe Vera) als die wirksamste Pflanze. Sie enthält mehr als 200 heilende und pflegende Wirkstoffe.

Aloe Vera kann hervorragend als Terrassenpflanze gehalten werden. Als genügsame Wüstenpflanze braucht sie sehr wenig Pflege. Regen und Sonne, das genügt. Im Winter sollte man sie an einen kühlen, frostfreien und hellen Ort stellen. Nur hin und wieder gießen. Zuviel Wasser schadet. Logisch, wenn man bedenkt, woher sie kommt.

Hat man eine Aloe Vera im Haus, bzw. im Garten, kann man sich einfache Hausmittel auch selbst herstellen:
Einfach ein Blatt abschneiden und die harte Haut entfernen. Geht übrigens recht gut mit einem Spargelschäler. Darunter ist das an Gel erinnernde Innere des Blattes. Bei Hautreizungen durch Sonnenbrand oder Insektenstichen auf die Haut auftragen. Reste können am besten in einer gut schließenden Schüssel 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei längerer Aufbewahrung lässt die Wirksamkeit nach. Ob man es einfrieren kann, habe ich noch nicht ausprobiert. Müsste aber gehen.

Fertige Aloe Vera-Produkte gibt es als Kapseln, Saft oder Cremes, Lotionen, etc... zu kaufen.

 

 
 
©andrea lutz 1999 - 2006