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Schwäbischer Wurstsalat


Ein Rezept zur Herstellung von Wurstsalat, wie er im Süden der Republik hergestellt wird. Der Süden ist in diesem Falle das „Musterländle“ Baden-Württemberg.

Es handelt sich dabei um ein persönliches Rezept und dazu möchte ich sagen, mit dem Wurstsalat ist es wie mit dem Kartoffelsalat. Es gibt Hunderte von Rezepten und jeder schwört drauf, seins sei das allein selig machende (in diesem Fall eher satt machende, es sei denn das eine oder andere Stückchen Knollenblätterpilz....), aber das wollen wir ja nun nicht annehmen, das ginge dann doch entschieden zu weit! Im übrigen kommen hier keine Pilze rein!

So, dann kommen wir mal zu den Zutaten:

500 – 750 g Lyoner (je nach Hunger)
werden zuerst in dünne Scheiben und dann in schmale Streifen geschnitten. Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, aber hier schneiden die meisten Metzgereien auf Wunsch und ohne Aufpreis die Wurst schon in wurstsalatgerechte Streifen.

2 – 3 Essiggürkchen
ebenfalls in schmale Streifen schneiden.

Die Wurst- und Gurkenstreifen in eine Schüssel geben. Dann kommen wir zur Bereitung der Salatsoße:

Ca. 100 ml Essig (kommt auf die Menge der verwendeten Wurst an) mit
75 ml Öl
1 Tl Senf
weißem Pfeffer und Salz
mit einem Schneebesen gut verrühren.
Etwas Liebstöckel dazugeben (Zur Not tut’s auch Maggi-Würze)
und über die Wurst-Gurkenmischung gießen.
Sollte die Salatsoße zu sauer sein, etwas Wasser dazutun.

Der Salat sollte mindestens 1 Stunde durchziehen.

In der Zwischenzeit
1 große Zwiebel
in dünne Ringe schneiden.

Den gut durchgezogenen Salat auf eine Platte oder einen großen Teller zu einem Haufen schichten und die Zwiebelscheiben drüber geben.

Zur Garnierung verwende ich Petersilie.

Diese Grundrezept lässt sich verschieden abwandeln. Weiter unten, im Süden des Südens wird daraus unter Zugabe von Käsestreifen ein „Straßburger Wurstsalat“. Dazu schmecken übrigens auch einige Kapern in der Salatsoße sehr gut.

In ländlichen Gegenden verwendet man als Wurst oft eine sehr feste Leberwurst und Rotwurst. Das ist jedoch nicht ganz mein Fall.

Aber egal für welche Variation Ihr Euch entscheidet, dazu gehört ein ordentliches Glas Bier und ein leckeres Butterbrot.


Salamisalat

Zugegeben, es ist schon ganz schön viel Fett mit im Spiel, bzw. in der Salatschüssel. Trotzdem ist er einen Versuch wert, der Salamisalat.

Für 4 Personen, die satt werden möchten brauchen wir:

350 g Salami
125 g kleine Champignons aus der Dose
200g Cocktailtomaten
3 Paprikaschoten (rot, grün, gelb)
5 El Mayonnaise
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 hart gekochte Eier
2 - 3 El Sauerrahm
evtl. etwas Salz
1 gehäufter Tl Paprika, edelsüß
Petersilie

Zuerst die Salami in Scheiben und dann in schmale Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe, Tomaten und Paprika in Scheiben, bzw. Streifen schneiden. Die Pilze, wenn sie sehr klein sind als ganze Pilze belassen, ansonsten in der Mitte durchschneiden. Die Eier mit Hilfe eines Eierschneiders einmal quer und einmal längs durchschneiden, so das kleine Stückchen entstehen. Alles zusammen in eine Schüssel geben.

Mayonnaise mit dem Sauerrahm verrühren und mit Paprika würzen. Die Mischung über die vorbereiteten Salatzutaten geben und das Ganze mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend noch mal durchrühren und evtl. mit etwas Salz abschmecken. Mit der Petersilie bestreuen.

Der Salat ist, wie oben schon angemerkt, sehr sättigend. Frisches Bauerbrot dazu und fertig ist eine komplette Mahlzeit.


 

©andrea lutz 1999 - 2006